Als Hobby oder als effektive Möglichkeit zum Abnehmen, ein Laufband findet sich heute auch im privaten Bereich häufig. Gute Modelle bekannter Hersteller gibt es schon für unter 1000 Euro.

Damit die Technik auch nach vielen Einheiten einwandfrei funktioniert, spielen die richtige Pflege und Wartung eine wichtige Rolle. Wie diese funktioniert, erfahren Sie im Folgenden.

So reinigen Sie Ihr Laufband richtig

An erster Stelle der effektiven Laufbandpflege steht selbstverständlich die Reinigung. Durch das regelmäßige Training, durch Staub und weitere Einflüsse lassen sich gewisse Verschmutzungen am Laufband nicht vermeiden. Beim Reinigen gilt es dann, den Schmutz zu entfernen und das Band gleichzeitig zu schonen.

Dabei haben Sie bereits bei der Wahl des Standorts Einflussmöglichkeiten auf die zukünftige Verschmutzung. So sollte das Laufband in einem Raum stehen, zu welchem eventuelle Haustiere keinen Zutrifft haben. Auch eine geringe Belastung mit Staub und Schmutz spielt eine wichtige Rolle. Schmutz und Ablagerungen auf Ihrem Band vermeiden Sie so bereits vor der eigentlichen Entstehung.

Bei der dennoch unvermeidbaren Reinigung reichen Wasser, Staubsauger und Lappen für gründliche und gute Ergebnisse bereits vollkommen aus. Auf Reinigungsmittel sollten Sie beim Reinigen verzichten. Diese richten meist Schaden an und sind für die effektive Reinigung nicht notwendig. Verschmutzungen auf dem gesamten Band entfernen Sie mit einem leicht feuchten Lappen zuverlässig. Selbstverständlich legen die Hersteller bei der Auswahl der Materialien viel Wert auf eine einfache Pflege durch den Anwender.
Tipp: einmal wöchentlich empfiehlt sich eine gründliche Reinigung des Bodens unter dem Trainingsgerät. Zudem sollten Sie etwa drei bis viermal im Jahr die Motorabdeckung entfernen und hier angesammelten Staub entfernen. Dies kommt der Zuverlässigkeit zugute und verhindert ein Überhitzen des Motors. Mit einem einfachen Staubsauger oder mit einem Staubwedel werden Sie hier schnell das gewünschte Ziel erreichen.

Optimale Ergebnisse – schmieren nicht vergessen

Die Wartung und Pflege Ihres Laufbandes hat neben dem eigentlichen Training zusätzlich die oberste Priorität um die Qualität der Einheit zu gewährleisten.

Es klingt nach einer Lappalie, aber gerade das Schmieren des Bandes nimmt für das effiziente Warten und die effektive Pflege eine zentrale Rolle ein. Sowohl das Band an sich wie auch der Antriebsgurt sind prinzipiell hohen Ansprüchen ausgesetzt. Mit der passenden Schmierung sorgen Sie dafür, dass diese Belastung reduziert wird und das Laufband auch nach vielen Einheiten die gewohnte Zuverlässigkeit an den Tag legt.

Nun sollten Sie aber nicht einfach schmieren, sondern sich zunächst einen Überblick über die Notwendigkeit verschaffen. Auch als Laie reicht hierfür ein Handgriff. Hierbei gilt: Sie sollten einmal kurz unter die Unterkante des Laufbandes fassen. Fühlt sich das Material hier dann trocken an, sollten Sie schnellstens schmieren. Fällt der Test negativ aus, fühlt sich das Material also noch gut geschmiert an, ist allerdings kein Handeln notwendig.

Hierfür eignen sich spezielle Silikone am besten. Diese bekommen Sie beispielsweise in Form praktischer Sprays für wenig Geld. Die Anwendung ist einfach und ebenfalls für einen Laien kein großes Problem. Selbstverständlich sollten Sie Anwendung regelmäßig wiederholen, um die gewünschte Pflege für das Fitnessgerät zu gewährleisten.

Das Schmieren des Bandes nehmen Sie wie folgt vor: mit dem Silikonspray arbeiten Sie sich von der Mitte bis zum äußeren Rand des Bandes vor. Selbstverständlich sollten Sie dieses zuvor anhalten und für maximale Sicherheit beim Pflegen des Bandes den Stecker ziehen. Die Behandlung sollten Sie auf beiden Seiten durchführen und dies in einem Abstand von etwa 15 bis 30 Zentimetern wiederholen.

Damit sich das Schmiermittel anschließend gut verteilt, empfiehlt sich direkt nach der Anwendung eine Trainingseinheit.

Nach fünf Kilometern ist das Band optimal geschmiert und Sie haben gleichzeitig Ihrer Fitness etwas Gutes getan.

Wann und wie oft das Band geschmiert werden muss, hängt hauptsächlich von der Intensität des Trainings ab. Als Maßstab kann ein zeitlicher Abstand von vier bis sechs Monaten gewählt werden. Bei häufigem Training mehrmals in der Woche sollten Sie aber auf Nummer sichergehen und spätestens alle drei Monate den aktuellen Status überprüfen. Ihr Fitnessgerät wird dies schnell danken.
Das Schmieren gehört mit zu den grundlegenden Aufgaben, wenn es an die Pflege der Materialien und Teile des Bandes geht. Gerade das Band ist mit seinem flexiblen Material ohne die entsprechende Behandlung den Belastungen schutzlos ausgeliefert. Die wenigen Euro für das Silikonspray zum Pflegen sind also definitiv sehr gut angelegt.

Überprüfen Sie regelmäßig die Spannung

Wenig spannend, aber definitiv wichtig ist der Test der Spannung. Mit der Zeit lösen sich durch die dauerhafte Belastung die Spannschrauben. Dies geschieht nur im minimalen Rahmen, kann aber bereits zu einer Funktionsbeeinträchtigung führen. Ein klassisches Symptom ist das Durchrutschen des Bandes im normalen Betrieb.

Und genau mit diesem Hinweis erhalten Sie auch die Möglichkeit, den aktuellen Status der Spannschrauben zu prüfen. Hierfür schalten Sie das Band ein, stellen dieses auf eine Geschwindigkeit von fünf Kilometern in der Stunde ein und beobachten genau. Rutscht das Band durch, ist ein Nachstellen der Spannschrauben dringend notwendig. Selbst hier gilt: mit etwas handwerklichem Geschick erledigen Sie diesen Schritt für die Pflege des Bandes selbst. Die meisten Modelle auf dem Markt sind einfach konstruiert und weder spezielle Fähigkeiten noch Spezialwerkzeuge sind notwendig, um ein Nachspannen schnell und effektiv zu erledigen. Bei Unsicherheiten halten oftmals die Handbücher passende Informationen bereit.

Justieren und Schrauben nachziehen

Überall da, wo Schrauben im Einsatz sind, können sich diese auch lösen oder lockern. Damit es nicht zu einer Gefahr im Alltag kommt, sollten die Schrauben auch beim Fitnessgerät im Blick behalten werden. Bevor Sie an den Schrauben eigentlich Hand anlegen, sollten Sie an die eigene Sicherheit denken. Das bedeutet: ziehen Sie vor der Arbeit den Stecker aus der Steckdose. Die Gefahr eines Stromschlages ist in einem solchen Fall nicht mehr gegeben.

Mit einfachem Werkzeug lassen sich die Schrauben des Fitnessgeräts ohne großen Aufwand nachziehen. Schraubenschlüssel und Schraubendreher reichen aus, um die notwendigen Arbeiten zu vollziehen. Der Aufwand ist überschaubar, gleichzeitig sorgen Sie somit für die notwendige Zuverlässigkeit des eigenen Bandes.

Ebenfalls von großer Bedeutung ist die Justierung. Selbstverständlich ist in der Regel jedes moderne Modell direkt ab Werk justiert. Mit der Zeit können hier allerdings Änderungen auftreten. Gerade in Anbetracht des Laufverhaltens vieler Nutzer gehören Abweichungen mit den Monaten zur Regel. Viele Menschen belasten beim Laufen ein Bein mehr als das andere, das Band kommt somit aus dem Gleichgewicht. Eine Nachjustierung ist dann notwendig.

Ob eine Justierung notwendig ist, lässt sich mit wenig Aufwand feststellen. Hierfür schauen Sie ganz genau hin, während das Band läuft. Wenn dieses nur leicht nach links oder nach rechts läuft, wird es Zeit, dass Band wieder auszurichten. Dieser notwendige Schritt ist leicht zu erledigen.

Denn jedes Band auf dem Markt verfügt über Justierschrauben, die zum effektiven Ausrichten geeignet sind. Um diese zu bedienen, sollte erst einmal der Netzstecker gezogen werden, um eine Gefährdung bei den anstehenden Arbeiten auszuschließen. Anschließend drehen Sie ganz einfach die Justierschraube auf der Seite, zu welcher das Band läuft, ein Stück. Eine Vierteldrehung ist bereits vollkommen ausreichend. Anschließend überprüfen Sie, ob das Band nun wieder einwandfrei läuft. Falls dies nicht der Fall ist, drehen Sie die Schrauben noch einmal, bis die Justierung erfolgreich abgeschlossen ist.

Nerviges Quietschen des Laufbandes – was gilt es zu beachten?

Beim Training fallen nervige Geräusche direkt auf. Dies gilt gerade dann, wenn diese Geräusche direkt vom verwendeten Fitnessgerät stammen. Wichtig ist bei nervigem Quietschen: das Training sollte direkt unterbrochen werden. Die Ursache der Geräusche sollten Sie direkt finden, um weitere Defekte auszuschließen.

Nach dem Trennen der Stromzufuhr kann die Fehlersuche bereits beginnen. Zunächst sollte geschaut werden, ob das Band ausreichend geschmiert ist. Durch eine fehlende Schmierung entstehen häufig unangenehme Geräusche bis hin zum nervigen Quietschen. Gleichzeitig können Sie diesen nervigen Geräuschen aber auch schnell mit passenden Maßnahmen entgegentreten. Hierzu greifen Sie zum Silikonspray, sprühen das Band ein und überprüfen anschließend mit einem kurzen Probelauf, ob das Quietschen weiterhin besteht.

In der Regel sollten Sie mit diesem einfachen Schritt das Problem aber bereits behoben haben.

Übrigens: knackende Geräusche treten beim Fitnessgerät mit den Monaten ebenfalls relativ regelmäßig aus. Hier liegt die Ursache meist in den Schrauben. Diese lösen sich mit der Zeit und erhalten bereits durch eine minimale Lösung die Fähigkeit zum Knacken. Das einfache Anziehen reicht in den meisten Fällen schon aus, um auch dieses unangenehme Geräusch zu beseitigen.

Achten Sie auf die Wartungsanzeige im Display

Wer erstmalig ein entsprechendes Gerät für mehr Fitness sein Eigen nennt, ist mit den genannten Reparaturen und Tipps erst einmal überfordert. Dabei dürfen Sie zugleich auch auf Unterstützung durch die moderne Technik vertrauen. Mit vielfältigen Sensoren und Funktionen ausgestattet, informiert Sie das verbaute Display über anstehende Service-Arbeiten.

In der Regel weist das Band hier mit einem entsprechenden Symbol darauf hin, dass etwas mit der Technik nicht stimmt. Hier taucht dann beispielsweise ein Schraubenschlüssel im Display auf. Erblicken Sie ein solches Symbol, gibt Ihnen dies den Hinweis, dass Fitnessgerät zu warten.

Was genau allerdings defekt ist, das zeigt das Band in der Regel allerdings leider nicht an. Hier bleibt dann nur die Möglichkeit, auf die Suche nach dem Fehler zu gehen. Hier ziehen Sie dann alle Schrauben an oder warten das Band an sich. Hilfreiche Tipps und Informationen rund um das Warten und die Reparatur des Bandes finden Sie bei Bedarf auch im Handbuch.

Zudem sollten Sie genau zwischen einem tatsächlichen Fehler und einem klassischen Wartungshinweis unterscheiden. Viele Modelle auf dem Markt, beispielsweise aus dem Hause Kettler, erinnern den Anwender an das regelmäßige Warten des Geräts. Hier lässt sich diese Anzeige nach der erfolgten Arbeit wieder zurücksetzen, das Symbol verschwindet hiermit aus dem Display. Die genaue Anleitung hierzu finden Sie ebenfalls im Handbuch.

Fehler vermeiden – diese Fehler bei der Benutzung können dem Fitnessgerätlaufba schaden

Verschleiß sowie die generell hohe Belastung bei der Nutzung des Laufbandes hinterlassen im Laufe der Monate Spuren bis hin zu klassischen Defekten. Dies ist ein ganz normaler Vorgang, auf welchen Sie als Nutzer auch keinen großen Einfluss haben. Dennoch gibt es zusätzlich Fehler, die Sie bei der Anwendung des Bandes vermeiden sollten.

Diese schaden nicht nur Ihnen, sondern zugleich auch der Technik des Laufbandes.

Ein klassisches Beispiel ist das Laufen mit zu hoher Geschwindigkeit. Viele Modelle auf dem Markt sind für Geschwindigkeiten von über 15 Kilometer pro Stunde ausgelegt. Beim Training kommt es aber nicht nur auf die Geschwindigkeit an und gerade viele Anfänger beginnen mit einer deutlich zu hohen Geschwindigkeit. Dies schadet dem Köper und auch der Verschleiß der Technik fällt somit deutlicher aus. Die Belastung ist umfangreicher, jedes Bauteil muss stärker arbeiten. Besser ist es also, mit einer niedrigeren Geschwindigkeit zu beginnen und sich erst bei einer entsprechenden Fitness zu steigern.

Auch ein wenig konzentriertes Laufen kann zu einem Problem werden, vor allem für die eigene Gesundheit. Fernsehen, das Schreiben von SMS oder andere Ablenkungen gehören für viele Läufer bei dem Training auf dem Band einfach mit dazu. Wichtig ist es aber, dennoch gerade und konzentriert zu laufen. Wer ständig schiefläuft, seinen Kopf zur Seite dreht und sich ständig ablenken lässt, gefährdet seine Gesundheit, seinen Trainingserfolg und sogar die Technik es Bandes. Gerade eine Abweichung von der ehemaligen Justierung tritt auf, wenn Sie ständig falsche und ungleichmäßige Belastungen auf dem Band durchführen. Ein unrundes Laufen sowie ein notwendiges Justieren sind dann die Folgen.

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